Als die Rechtspopulisten von ProNRW bzw. ProGelsenkirchen am vergangenen Montag ihre Möchtegern-”deutsch-isrealische Konferenz” auf Schloss Horst veranstalteten, organisierte sich Widerstand in Form der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, u. A. Jusos, Falken, SPD, Grüne Jugend, …, die dem Aufruf der Gelsenkirchener Demokratischen Initiative gefolgt waren und am vielfältigen Bühnenprogramm, das von Redebeiträgen jüdischer Religiöser, unseres Oberbürgermeisters Frank Baranowski bis hin zu Klezmer-Musikbeiträgen reichte, teilnahmen. WAZ und REL berichteten.
Während ich es positiv empfand, dass die gesamte Gelsenkirchener SPD-Ratsfraktion vertreten war, fand ich persönlich es ebenso enttäuschend, dass meiner Meinung nach wirklich wenige Menschen vor Ort waren, um an der Kundgebung teilzunehmen und den Rechtspopulisten zu demonstrieren, dass sie nicht erwünscht sind.
Ich bin eigentlich mit der Mentalität aufgewachsen und finde Beschriebenes daher ziemlich verstörend, dass sich alle Menschen ihre Freiheit erkämpfen müssen, sie ihnen nicht geschenkt, sondern genommen wird, wenn sie sich nicht dafür einsetzen. Ein ständiger, aktiver Kampf um Freiheit und Demokratie also. Die Menschen in – zum Beispiel – Ägypten machen es doch gerade vor und füllen diese Wörter mit Handlungen und sind erfolgreich damit.
Eigentlich müssten doch gerade wir hier in Deutschland wissen, wie wichtig es ist, seine Meinung sagen zu dürfen und auf die Straße zu gehen, um für Freiheit und Demokratie einzustehen.
Wenn Freiheit und Demokratie weggenommen sind, ist es, wieder, zu spät, um Verantwortung zu übernehmen.








Da sollte sich dann aber gefragt werden WARUM nicht so viele Menschen gekommen sind…..
Mobilisierung ausserhalb der regulären Strukturen fand nicht statt. Flyer verteilt? Nirgends..
Anwohner aufgeklärt? Nirgends…..
Und das ganze mit Ägypten zu vergleich find ich ein wenig Fad…. Hier gehts den Menschen schlicht zu gut um ihr maul auf zu machen!
Ich bin für 2 Legislaturperioden FDP, dann läuft das schon!