
Ich weiß, einige von euch fahren regelmäßig easy-way lockerlässig generell und überhaupt alltäglich in die Bundeshauptstadt. Ich weiß auch, viele machen das nicht und ich persönlich freue mich immer wieder, wenn ich nach Berlin fahre. Bisher war ich nur schon zwei oder drei Mal dort. Daher. Bitte Verständnis für die meine vielleicht für manche übertriebene Begeisterung in diesem Blogpost.
Wie ihr der Vorrede vielleicht schon entnehmen konntet, fahre ich wieder nach Berlin. Feststellung. Und besonders freue ich mich auf Berlin, wenn Berlin wieder mit einem interessanten Programm und spannenden Ausflügen verbunden ist. Das ist diesmal (wieder) der Fall. Diesmal nehme ich nämlich am Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz teil, welches sich übrigens gleichzeitig gegen Extremismus und Gewalt ausspricht. Feststellung.
An diesem Donnerstag geht’s fährt’s mit dem ICE zum Berliner Hauptbahnhof und anschließend in eines der Hotels, in dem die anderen TeilnehmerInnen und ich untergebracht sind. Ich glaube an mich, ich glaube fest daran, dass ich den Kaffee auf der Suche nach dem reservierten Sitzplatz nicht verschütten werde. Drückt dafür die Daumen, das würde mir weitaus mehr Sicherheit geben. In den Zimmern kostet das W-LAN, wie eigentlich immer, in der Lobby gibt’s, wie eigentlich immer, kostenloses. Als ich Informationen über und Bilder des Hotels gesehen habe, habe ich mir nicht “Wahnsinn” gedacht, aber es ist immernoch viel besser als eine Turnhalle mit 50 anderen Menschen. Mal sehen, wie das wird. Ja, ich lege viel Wert auf einen guten Ort zum Zurückziehen. Feststellung.

Am gleichen Tag werden uns noch die Veranstalter vorgestellt, wir lernen die jeweils anderen TeilnehmerInnen kennen und es gibt – unglaublich, aber wahr – Abendessen. Ich will ja nicht meckern, dass ich unter 18 Bin, da neigen manche Leute dazu, einen auszulachen. Aber doch, lacht ruhig, es ist ja verständlich, manchmal kann man sich halt auf sein Alter berufen: Es tut innerlich schon ein wenig weh. Um 20:30 Uhr ist programmtechnisch Schluss und wäre ich erwachsen, könnte ich jetzt…aber, ich muss mich an meine mir zugewiesene Gruppe aus, ja. Ja, aus Limburg halten oder kann zurück ins Hotel. Das wird was. Jeden Tag, jeden Abend. Das wird was. Neben dem Hotel bin ich auf diesen Aspekt gespannt.
Am 21. Mai gehe ich wahrscheinlich über einen Markt der Möglichkeiten, mal sehen ob das Juso-Bundesbüro dort ist, was ja cool wäre. Die wollte ich schon immer besuchen, aber immer wenn ich in Berlin war oder nach Berlin fahren wollte, waren die entweder nicht da, ich hatte keine Zeit oder es waren Feiertage und jetzt muss ich mich an Limburg halten. Olé! Anschließend stehen zwei Workshops an: Zuerst zum Thema Extremismus und da spielen wir Theater (na, wen bzw. welche Rolle werde ich wohl spielen?) und anschließend wird mir beigebracht, so jedenfalls angekündigt, wie man sich auch rhetorisch u. A. gegen Antisemitismus wehrt. Na dann. Zusätzlich darf ich an dem Abend Hans Bonkas lauschen. Hans Bonkas ist Bundesvorsitzender des Vereins Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und hat sowohl den ersten, als auch den zweiten Weltkrieg miterlebt. Das fasziniert mich und wieder einmal bin ich gespannt auf diesen wieder einmal besonderen Programmpunkt.
Der 22. Mai unterscheidet sich insofern vom 21., dass ich diesmal nicht an zwei reinen Workshops, sondern viel mehr an Außenforen teilnehme. In einem Außenforum besuche ich nämlich eine große Berliner Moschee und schaue mir dieses religiöse Treiben in der Hauptstadt an, in dem anderen Außenforum checke ich – und das ist ein relativ lang gehegter Wunsch – X-Berg durch. Berlin-Kreuzberg. Ich bin gespannt, wie’s riecht und sich anfühlt. Ich bin wieder gespannt!
Der Sonntag geht dann echt ab. Ökumenischer Festgottesdienst (die Rede sollte ich vielleicht aufnehmen?) und anschließend ein Festakt zur “Feier des Grundgesetzes” und zum 10. Geburtstag des Veranstalter-Bündnisses. Na ja, hoffentlich wird dort nichts beschönigt, schön geredet oder gar falsch dargestellt. Einfach abwarten. Und – gegebenenfalls berichten.
Der letzte Tag ist dann der 24. Mai, Montag, Pfingstmontag. Ein einziger, fett markierter Programmpunkt im 85-Seiten dicken Programmbüchlein: “Abreisetag“. Und das wird auch wieder spannend, denn ich reise nicht einfach ab, sondern treffe mich zunächst mit dem Juso-Vorsitzenden von Prignitz, der in Berlin wohnt und fahre anschließend – das erste Mal! – per Mitfahrgelegenheit.de zurück nach Gelsenkirchen bzw. nach Bochum, um dann nach Gelsenkirchen zu fahren. Aber erst um 17 Uhr eben, das wird also ein langer Tag. Na ja, schlafen kann ich, wenn ich zu Hause bin, oder eben auch nicht. Mal sehen, wie mein erstes Mal Mitfahrgelegenheit wird. Ich bin gespannt.
Was kann man von dieser Vorab-Ankündigung vor allem lernen? Ich bin gespannt, gespannt, gespannt. Und ich bin gespannt, ob sich das Gespannt-Sein gelohnt haben wird. Einfach abwarten.
Wenn ihr, die Ahnung von irgendwelchen Dingen in Berlin haben, etwas habt, teilt mir das doch bitte mit. Zum Beispiel, was ich in Kreuzberg unbedingt gemacht haben muss. Oder sonstwas. Einfach schreiben. Oder fahrt ihr vielleicht auch zum Jugendkongress? Wir sehen uns, ich gehe davon aus.








[...] This post was mentioned on Twitter by Taner Ünalgan. Taner Ünalgan said: Es geht nach #Berlin und ich will eure Tipps – http://bit.ly/bRT8bz #jugendkongress [...]
Hans Bonkas ist cool! Alt, aber cool ^^ Der war schon öfter in unserer Schule, u.a. zur Eröffnung der Ausstellung vom Reichsbanner, die länger bei uns in der Schule war :’> Da war Münte übrigens auch da..
Tanibert: Viel Spaß in Berlin :* ! Tipps hab ich leider keine, außer, dass wenn Du Wowi triffst, ihm einen Kuss von mir aufdrücken musst. ^^
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Sorry, wenn ich das sagen muss, aber über nen Kuss von Taner freut er sich bestimmt auch mehr
Ja, deswegen kriegt er’s gesagt, bis Wowi vllt irgendwann (ich geb mir Mühe ^^) meinen toller findet ^^!
[...] 26. Mai 2010 von Taner Spannung pur [...]
[...] Spannung pur [...]