Feeds:
Artikel
Kommentare

Wie ich hier erzählt habe, ernähre ich mich seit dem 9. März fleischlos, verzichte also auf Fleisch und Fisch bei meiner täglichen Nahrungszunahme. Die geplanten 40 Tage neigen sich dem Ende zu – genau genommen ist danach heute der letzte fleischlose Tag für mich. Nachdem ich Wurst auf der Brötchenhälfte einer Freundin eklig fand, fand ich allerdings auch die vegetarische Burger-Variante bei der größten FastFood-Kette überhaupt nicht lecker, auch fast ekelhaft. Den vegetarischen Burger hier fand ich aber ganz lecker, generell habe ich viel mehr mit Gemüse gekocht und auch wenn nicht viele neue Sorten kennengelernt, viel mehr davon gegessen und werde diese Angewohnheit auch in Zukunft beibehalten, denn das Ganze ist doch leckerer und sättigender, als ich dachte. Trotzdem bin ich aller Wahrscheinlichkeit nach (sicher ist das erst morgen) nicht zum Dauer-Vegetarier geworden. Es ist sicherlich schön, zu wissen, dass man dadurch ökologischer handelt, allerdings fühle ich mich auch ohne dieses Wissen gut, wenn ich also Fleisch esse. Insgesamt freue ich mich sogar darauf, endlich wieder z. B. ein schönes Rumpsteak essen zu können, vor allem freue ich mich auf die anstehende, bei mir sicher nicht fleischlose Grillsaison bei warmem Wetter. Eine letzte Sache noch: Während ich anfangs außerdem ‘nur’ irgendwelche Käsetortellini mit irgendwelchen Tomatensoßen aß, was zwar auch ganz lecker ist, konnte ich dann doch bis heute spannendere vegetarische Gerichte lernen und kochen. Eine Weiterentwicklung habe ich heute fotografiert. Ihr seht sie oben (das iPod-Bild soll einen mediterranen Salat mit gebratenem grünem Spargel, Feta-Käse, grünen Oliven und Tomate darstellen. Rechts vom Weizentoast sieht man dann geschmorte braune Champignons in einer Rahmsoße). In diesem Sinne.

Heute habe ich mit meinem Pädagogik-Leistungskurs die Kurzzeiteinrichtung und das Kinderhospiz ‘Arche Noah‘ in Gelsenkirchen-Ückendorf besucht. Arrangiert hat den Besuch die Mitschülerin im Kurs, die über die Arbeit in der ‘Arche Noah’ ihre Facharbeit geschrieben und dafür dort recherchiert hat. Und ich glaube, es ist etwas ganz, ganz Besonderes, in so einer Einrichtung zu arbeiten, denn, das wurde klar, als uns die Arbeit im Haus vorgestellt und erklärt wurde – man sei als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter dabei, wenn die Kinder zum ersten Mal eine Zeit in der Arche verbringen und die pädagogischen Angebote nutzen, man sei oft auch dabei, wenn ihr Zustand sich verschlechtere und die Kinder später versterben, man sei auch dabei, wenn die Eltern verzweifelt nicht mehr weiter wissen. Denn in das Kinderhospiz, so wird es uns erklärt, kommen nicht die Kinder, die wahrscheinlich schon in den nächsten Wochen sterben werden, sondern der Kontakt mit den Eltern wird direkt nach Diagnosestellung gesucht. Und als wir so durch das Haus geführt werden und ich die Blätter sehe, die für jedes verstorbene Kind einzeln von den Pflegerinnen und Pflegern angelegt wurden und die Steine sehe, die an der ‘Gedenkarche’ im Garten mit den Namen der verstorbenen Kinder angebracht sind, aber vor allem, als ich sehe, wie die Betreuerinnen und Betreuer mit den Kindern umgehen, merke ich, dass versucht wird, den Kindern, aber auch den Eltern, ihren Aufenthalt in der Arche so schön und auch sorgenfrei, wie möglich zu gestalten. Dabei versucht die Arche auch bewusst, den Kindern ein kleines Urlaubsgefühl in ihrem Aufenthalt zu vermitteln. Es ist aber die Trauer und sind Fragen, wie die, wieso gerade diese noch so jungen Kinder so krank sind, dass sie sterben müssen, wer das auswählt und wo da die Gerechtigkeit bleibt, die dafür sorgen, dass ich für eine kurze Zeit raus möchte, weil ich es nicht mehr aushalte. Wie bedrückt wir alle sind, sehe ich auch an meinen Mitschülerinnen und Mitschülern, manche sind sprachlos und lethargisch, andere geben ihren Gefühlen Ausdruck und weinen. Eine Mitschülerin fragt, ob sie die Süßigkeiten, die sie für die Kinder besorgt hat, hier lassen darf. “Klar!” lautet die Antwort und der Respekt, den ich gegenüber den MitarbeiterInnen und Ehrenamtlichen dort empfinde, wächst immer weiter, denn die Aufgabe, die sie dort meistern, ist so wichtig, schwierig, aber wahrscheinlich auch schön zugleich: Sie versuchen den Kindern eine schöne Zeit zu ermöglichen, in denen die Lebensqualität und Lebenslust an vorderster Stelle stehen und sind dabei tagtäglich mit dem Tod konfrontiert. Respekt. Ich empfand den Besuch als sehr beeindruckend.

Ein ständiger Kampf

Als die Rechtspopulisten von ProNRW bzw. ProGelsenkirchen am vergangenen Montag ihre Möchtegern-”deutsch-isrealische Konferenz” auf Schloss Horst veranstalteten, organisierte sich Widerstand in Form der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, u. A. Jusos, Falken, SPD, Grüne Jugend, …, die dem Aufruf der Gelsenkirchener Demokratischen Initiative gefolgt waren und am vielfältigen Bühnenprogramm, das von Redebeiträgen jüdischer Religiöser, unseres Oberbürgermeisters Frank Baranowski bis hin zu Klezmer-Musikbeiträgen reichte, teilnahmen. WAZ und REL berichteten.

Während ich es positiv empfand, dass die gesamte Gelsenkirchener SPD-Ratsfraktion vertreten war, fand ich persönlich es ebenso enttäuschend, dass meiner Meinung nach wirklich wenige Menschen vor Ort waren, um an der Kundgebung teilzunehmen und den Rechtspopulisten zu demonstrieren, dass sie nicht erwünscht sind.

Ich bin eigentlich mit der Mentalität aufgewachsen und finde Beschriebenes daher ziemlich verstörend, dass sich alle Menschen ihre Freiheit erkämpfen müssen, sie ihnen nicht geschenkt, sondern genommen wird, wenn sie sich nicht dafür einsetzen. Ein ständiger, aktiver Kampf um Freiheit und Demokratie also. Die Menschen in – zum Beispiel – Ägypten machen es doch gerade vor und füllen diese Wörter mit Handlungen und sind erfolgreich damit.

Eigentlich müssten doch gerade wir hier in Deutschland wissen, wie wichtig es ist, seine Meinung sagen zu dürfen und auf die Straße zu gehen, um für Freiheit und Demokratie einzustehen.

Wenn Freiheit und Demokratie weggenommen sind, ist es, wieder, zu spät, um Verantwortung zu übernehmen.

Damit ihr auf dem Laufenden bleibt und ich das Ganze nochmal schriftlich habe: Heute aß eine Schülerin ein mit Wurst belegtes Brot und ich fand das mit Wurst belegte Brot nicht geil, sondern verspürte ein Ekelgefühl. Was geht denn jetzt mit mir ab?!

Ich mag und esse gerne Fleisch. Alle, die mich halbwegs kennen, wissen das auch und ich lass es sie auch oft genug wissen. Am Liebsten mag ich medium gebratene Rumpsteaks oder große, saftige, ungesunde Burger auch mal in FastFood-Restaurants und Geflügel, gegrillt. Fleisch steht immer auf der Einkaufsliste und ist ein wichtiger Bestandteil, wenn ich koche. Trotzdem verwende ich auch viel Gemüse in den Rezepten, esse gerne Obst und achte darauf, nicht zu oft in der Woche Fleisch zu konsumieren.

Die christliche Fastenzeit, die am vergangenen Mittwoch (9.03.) begann, nehme ich mir nun als persönliche Zäsur und Zeitabschnitt, in dem ich das Experiment wagen und gar kein Fleisch mehr essen möchte. Das bedeutet, die nächsten 3 1/2 Wochen kein Fleisch mehr. Weder auf dem Brot, noch auf den Nudeln oder gar alleine. Gar keines eben.

Das tue ich nicht aus religiöser Überzeugung, sondern, weil ich ausprobieren möchte, ob sich an mir etwas dadurch verändert (psychisch/physisch) oder ich gar von einem “neuen Lebensgefühl” begeistert werde, von dem ja so manche Vegetarierin, so mancher Vegetarier immer erzählt. In den letzten Tagen ist zumindest nichts in diese Richtung passiert. Vorhin hatte ich nämlich den aktuellen Prospekt eines Supermarktes in der Hand, in dem für verschiedene Steaks geworben wird und nahm mir daraufhin vor, mir zum Abschluss meiner Fleisch-Fastenzeit ein leckeres Rinder-Filetsteak zu gönnen. Momentan also mehr Vorfreude auf Fleisch als Dauer-Vegetarier.

Die ersten Tage sind aber umso spannender verlaufen. Zum Beispiel habe ich mich letztens beim Einkaufen gefragt, was ich denn nun eigentlich essen soll, wenn ich kein Tofu essen möchte und kein Fleisch essen darf. Die Folge war, dass ich mehr frisches Gemüse, mehr Nudeln und eine Packung vegetarische Nuggets (davor habe ich etwas Angst!) gekauft habe und letztens im Jugendzentrum, in dem ich ehrenamtlich arbeite, eine Pizza mit Oliven, Artischocken und Champignons statt Schnitzel bestellt habe, gestern Abend Tortellini mit Käse-Füllung in Tomaten-Ricotta-Soße gekocht und geschwenkt habe, heute Morgen frisches Ciabatta-Brot mit Frischkäse bestrichen und jungem Gouda-Käse belegt und gegessen und bisher zu guter Letzt vorhin frischen Brokkoli und Eisbergsalat mit Oliven und Naturjoghurt zu einem abendlichen Salat-Snack verarbeitet habe. Ich bin gespannt, ob mir nach den vegetarischen Nuggets, den Gnocchi und Zucchini weitere fleischlose Rezepte einfallen, mit denen ich mir die verbleibenden Wochen meinen Magen füllen kann. Das sollte ich eigentlich hinkriegen.

Wenn ihr etwas wisst, dass ich unbedingt ausprobieren muss, lasst es mich wissen. Im Gegenzug dafür lasse ich euch bald wieder an meinem Fleischlos-Experiment teilhaben.

Bis dahin, mit fleischlosen Grüßen.

In den letzten Tagen habe ich als Blogger auf diesem Blog das Vorgehen bei der Stimmenbeschaffung bei der vergangenen Juso-Vollversammlung und bei der dort stattgefundenen Vorsitzenden-Wahl öffentlich kritisiert.

Ich habe erklärt, dass ich die beschriebene Vorgehensweise für “fast undemokratisch” halte und im zweiten Teil auf Grundlage meiner persönlichen Einschätzung auch eine statistische Analyse versucht.

Beim gesamten insgesamt zweiteiligen Vorgang habe ich meine Rollen außer Acht gelassen, die ich in der (Gelsenkirchener) Öffentlichkeit (auch) bekleide und mit der ich in Bezug zur Juso-Vollversammlung wahrgenommmen werde: Meine Rollen als Vorsitzender der Juso-SchülerInnen-Gruppe in Gelsenkirchen und damit meine Rolle als Vorstandsmitglied der Gelsenkirchener Jusos.

Ich habe beide Artikel rund um diesen Vorgang offline genommen, um der öffentlichen Diskussion von meiner Seite aus ein Ende zu setzen. Diese Handlung ist nicht als Außerkrafttreten meiner geäußerten Kritik zu verstehen.

Allerdings sage ich mindestens genau so ausdrücklich und auch öffentlich – hier einen Fehler begangen zu haben. Der Fehler besteht darin, diese Debatte öffentlich angestoßen zu haben. Ebenfalls besteht er darin, dieses Vorgehen unmittelbar mit den beiden Kandidaten zur Vorsitzenden-Wahl in Verbindung zu bringen, da nicht in jedem Fall sie auch die Verantwortlichen sind.

Richtig ist – und das sehe ich ein und bitte auch auf diesem Blog, auch bei den ZeitungsjournalistInnen, die das Ereignis gerne aufgegriffen haben, um Verständnis – diese Debatte innerhalb der Gelsenkirchener Jusos zu führen.

Unser Verband hat in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet.

Wie die Vorraussetzungen jetzt auch aussehen mögen, liegt es an den Beteiligten und Aktiven, dafür zu sorgen, dass weiterhin gute Arbeit geleistet und diese vielleicht sogar verbessert wird.

Ich werde mich – innerhalb der Jusos – dafür einsetzen und notfalls auch dafür streiten, dass die Verantwortlichen angesprochen, zur Rechenschaft gezogen und wir als Jusos aus diesem Ereignis gestärkt hervorgehen.

Auch, was meine Person bei den Jusos angeht, werde ich intern Konsequenzen ansprechen und anbieten.

Ich bitte nochmals um Verständnis – und bedanke mich.

Die Gelsenkirchener Juso-Schüler-Gruppe (JSG) wählte im August-Bebel-Haus einen neuen Vorstand. Dabei wurde der Vorsitzende Taner Ünalgan (18) vom Grillo-Gymnasium im Amt bestätigt, das er im Herbst 2010 erstmals antrat.

Einstimmig zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Katharina Werner (17) vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium sowie Maik Kieselbach (19) vom Leibniz-Gymnasium gewählt. Beisitzer: Sarah Weiser, Max-Planck-Gymnasium und Sebastian Stachorra, Schalker-Gymnasium.

Die Gelsenkirchener Juso-Gruppe möchte die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Jusos und SPD vertreten und sich für eine gerechte Bildungspolitik und Chancengleichheit einsetzen. Neue Mitglieder seien immer willkommen, so der alte und neue JSG-Vorsitzende Taner Ünalgan.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 1.03.2011, Lokales

Im Gelsenkirchener DGB-Haus der Jugend fand heute die Veranstaltung “Links 2011: Unsere Medien in der Zukunft?” statt. Die von den Gelsenkirchener Jusos, der Gelsenkirchener SPD und dem Juso-Bundesverband organisierte Diskussion zu einem wirksamen Jugendschutz nach der Ablehnung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages wurde konstruktiv und vorwärtsgewandt geführt, die Veranstaltung war mit modernen Elementen durchzogen. Als besondere Gäste erschienen Marc Jan Eumann (pro JMStV), Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW und Vorsitzender der Medienkommission des SPD-Parteivorstandes, Markus Töns, Landtagsabgeordneter in NRW und Mitglied des Haupt- und Medienausschusses (contra JMStV), Michael Reschke, der im Juso-Bundesvorstand für Umwelt- und Netzpolitik zuständig ist und Pascal Geißler, der für die Netzpolitik Mitglied im Landesvorstand der NRW Jusos ist. Livestream, Chat und twitterwall waren ebenfalls aufgebaut und so konnten einige Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung auch von Zuhause verfolgen und kommentieren.

Nachdem wir Brötchen gegessen, ein Getränk zu uns genommen und uns schon mal gegenseitig kennengelernt hatten, konnte es losgehen: Ich eröffnete die Veranstaltung. Nachdem ich die anwesenden Gäste begrüßt und einige allgemeine Worte zur Organisation und zum Ablauf der Veranstaltung verloren hatte, zeigte ich fünf kurze, witzige Videos vom Barcamp Netzpolitik der SPD (aus diesem Video). Marc Jan Eumann übernahm und hielt ein Impulsreferat zum gescheiterten JMStV und erklärte, wie er sich den weiteren Prozess vorstellte: Nämlich gemeinsam. Außerdem machte er deutlich, dass es bei der Diskussion um eine Balance zwischen Artikel 5-1 und Artikel 5-2 des Grundgesetzes ginge: Um eine Balance zwischen den Freiheiten und des Schutzes Minderjähriger.

Marc Jan füllte die in meinem Konzept vorgelegten 15 Minuten wunderbar aus und Sebastian Watermeier, Vorsitzender der Gelsenkirchener Jusos leitete in die gemeinsame Diskussion ein, in dem er Michael und Pascal von den Jusos fragte, inwiefern sie den JMStV kritisierten und was mögliche Alternativen aus ihrer Sicht seien. Aus diesen ersten Wortbeiträgen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und auch, wenn jemand Fachliches nicht ganz verstand, wurde geholfen. Auch Fragen der ZuschauerInnen im Livestream, wann z.B. mit einem neuen JMStV-Entwurf zu rechnen sei, wurden aufgenommen und beantwortet (in diesem Fall machte Eumann deutlich, dass es, aufgrund der anstehenden Landtagswahlkämpfe in 2011, etwas länger dauern könnte). Fragen, die aufgrund der Zeit nicht beantwortet werden konnten, möchte Marc Jan noch per facebook beantworten. Bereits am Anfang wurde positiv angemerkt, dass das Thema Medienkompetenz nun endlich, nach langen Jahren, auf der politischen Tagesordnung steht.

Ich selber musste einmal, in Ermangelung eines anderen Begriffes, das Wort “Netzcommunity” benutzen und als aus dem Publikum nach Alternativen zum JMStV gefragt wurde, erklärten Michael und Pascal z.B. die Möglichkeit des Crowdsourcing zur Bewertung von Altersfreigaben im Internet. Dabei werden Websites von der Crowd gemeinsam in Bezug auf Freigaben bewertet. Kritisiert wurde daran, dass dann die Leute, die sehr aktiv im Netz sind über die Freigaben anderer entscheiden würden.

Sebastian fasste zum Abschluss die einzelnen Positionen eloquent zusammen: Marc Jan Eumann findet den jetzt abgelehnten JMStV-Entwurf ganz okay, besser als den alten und möchte einen standardisierten, verlässlichen Jugendschutz als Angebot und mithilfe von Instrumenten, wie z.B. Software. Er macht das Angebot, alle Vorschläge für einen neuen Jugendschutz zu prüfen. Michael und Pascal warnen vor den Gefahren von potentiellem Missbrauch beim jetzt abgelehnten JMStV und finden, er richte sich zu sehr nach einem standardisierten Angebot. Die Crowdsourcing-Potentiale sollten genauer geprüft und die Eigenverantwortung der User gestärkt werden. Markus findet, dass der Schlüssel zum wirksamen Jugendschutz die Medienkompetenz ist und eine mögliche Softwarelösung keinen ausreichenden Jugendschutz leisten kann.

In seinem Abschluss-Statement hat Michael es ganz richtig gesagt: Es ist gut und richtig, dass wir an diesem Abend nicht nach zwei Stunden Diskussion rausgehen und das Wundermittel, den Stein der Weisen, die Lösung gefunden haben. Heute fand in Gelsenkirchen die erste Veranstaltung zu diesem Thema in 2011 statt und sie war ein guter Auftakt für weitere Diskussionen und die Suche nach einer gemeinsamen Idee für einen wirksamen Jugendschutz. Diesen Anspruch haben wir in Gelsenkirchen auch an die Veranstaltung gestellt.

Wir wissen um die Probleme und wir diskutieren um Antworten. Und die Energie, die daraus entsteht, sich gemeinsam mit diesen Zuständen zu beschäftigen, darüber zu sprechen und nach Antworten zu suchen, die habe ich nach diesem Abend gespürt. Erschöpft werde ich gleich ins Bett fallen. Das aber, in dem beruhigenden Wissen, dass wir beim Thema Jugendschutz auf einem guten Weg sind und ich dank des Geschenkes von Marc Jan nun eine Tasse mehr in meinem Schrank stehen habe.

Für eine großartige Diskussion, Unterstützung und Teilnahme möchte ich mich insbesondere bedanken bei: Marc Jan Eumann, Markus Töns, Michael Reschke, Pascal Geißler, Sebastian Watermeier, Sebastian Kolkau, Jan Dworatzek und Tobias Lang. Für die technische Unterstützung bedanke ich mich bei der Internet-Plattform www.FuerFrei.de.

Zum flickr-Fotoalbum

Sushi oder Subway-Baguettes

Tut mir einen Gefallen und nehmt bitte an folgender Umfrage teil.

Dabei ist mit Sushi folgende Auswahl gemeint: 8 Nigiri (Ebi, Tekka), 32 Maki (Sake, Kappa, Ebi), 8 Inside-Out und mit Subs folgende: 15 ca. 10cm lange Subs – Italian B.M.T., Turkey Breast & Ham, Chicken Teriyaki, Turkey Breast, Beef, Veggie Patty, Chicken Fajita.

Was ist geiler (geil ist geil)?

Zu einem neuen JMStV

Liebe Medieninteressierte,

der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist abgelehnt, jetzt geht es darum, Konzepte für einen wirksamen Jugendmedienschutz zu diskutieren und aufzustellen.

Dazu veranstalten die Gelsenkirchener Jusos in Kooperation mit der Gelsenkirchener SPD und dem Juso-Bundesverband eine Veranstaltung. Seid dabei – real oder per Livestream.

Hier die Einladung – kommt gut ins neue Jahr und bis zum 13.01.2011!

Die Veranstaltung wird technisch unterstützt durch die Internet-Plattform www.FuerFrei.de.

Zum Livestream: http://www.livestream.com/Tuenalgan

Ältere Artikel »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.